Samstag, 11. Mai 2013

Auf dem Feld

Immer Regen

In den letzten Tagen haben wir nur "Unkraut" mit der Motorsense geschnitten. Sehr anstrengen und eintönig. Und irgendwie wurde das Teefeld immer größer. Das Wetter war unbeständig wie eh. Heute hat es aber so heftig geregnet, dass wir gegen 15 Uhr abbrechen mussten. In meinen Schuhen schwammen meine Füße und ihr war bis auf die Unterhose durchnässt. Leider hatten wir nicht alles geschafft aber sicher werden wir morgen wieder aufs Feld müssen, da am Montag die Pfückerin kommen und bisdahin muss das Gras zwischen den Teereihen entfernt sein.

Der wilde Teegarten

Am größten Binnensee, dem Sonne-Mond-See, der 1939 durch eine Überstauung zweier Bergseen, des Sonnen- sowie des Mondsees, in 750 Metern über dem Meeresspiegel, liegt der wilde Teegarten von Bih-Lu (Bedeutung Teehaus oder Teeschale, was als Wortspiel gemeint ist (碧廬)). Zwischen Palmen, Orangenbäumen und sogar Ananas wachsen die Teebüsche. Bei einem Tag Teeernte im wilden Teegarten musste ich aber die Erfahrung machen, dass ich für die Landwirtschaft nicht geeignet bin, innerhalb von vier Stunden hatte ich, trotz Vorsicht, 23 sehr schrecklich juckende, Stiche von fiesen winzig kleinen Mücken, an den Händen.



Ananas im "wild tea garden"