In Seoul findet zur Zeit
ein Teefestival statt und meine Teemeisterin nimmt daran teil. Als Schüler muss
ich natürlich bei der Messe helfen, so dass wir gemeinsam gefahren sind. Wie es
immer bei Messen ist, muss man den ganzen Tag in den Messehallen stehen, immer
freundlich und sehr aufmerksam sein.
Korea scheint immer noch ein aufstrebendes sich entwickelndes Land zu sein. Es gibt viele junge Menschen in Seoul, die immer über die neuesten Trends Bescheid zu wissen scheinen. Sie sind fesch angezogen, haben die neuesten Handys (kein Wunder, Samsung ist koreanisch und ist hier in neuster Ausführung auch am meisten nach dem iPhone zu sehen) und sehen sehr selbstbewusst aus. In der U-Bahn hat jeder Zweite ein Handy in der Hand und hat damit irgendetwas zu tun, auch wenn es oft nur eine Art modernes Tetris ist. Allerdings gilt, wie in Japan aber ganz im Gegenteil zu Taiwan, in den öffentlichen Verkehrsmitteln keine Telefongeräusche, was sehr angenehm ist.
Am Abend nach der Messe
gibt es Businessgespräche bei überteuertem Abendessen und am nächsten Morgen steht
man mit dem Auto wieder im Stau, um zur Messe gefahren zu werden. Dies gilt
jedenfalls für meine Teemeisterin. Zum Glück kann ich mich da heraushalten und,
wenn auch nur kurz aber immerhin, die Stadt genießen.


Korea scheint immer noch ein aufstrebendes sich entwickelndes Land zu sein. Es gibt viele junge Menschen in Seoul, die immer über die neuesten Trends Bescheid zu wissen scheinen. Sie sind fesch angezogen, haben die neuesten Handys (kein Wunder, Samsung ist koreanisch und ist hier in neuster Ausführung auch am meisten nach dem iPhone zu sehen) und sehen sehr selbstbewusst aus. In der U-Bahn hat jeder Zweite ein Handy in der Hand und hat damit irgendetwas zu tun, auch wenn es oft nur eine Art modernes Tetris ist. Allerdings gilt, wie in Japan aber ganz im Gegenteil zu Taiwan, in den öffentlichen Verkehrsmitteln keine Telefongeräusche, was sehr angenehm ist.
Mein Zimmer liegt mitten
im alten Zentrum und der angesagtesten Touristen- und Partymeile, in Insadong.
Am zweiten Tag machte ich mich gleich auf die Suche nach dem Teehaus, das ich
das letzte Mal vor acht Jahren besucht habe und habe es auch wiedergefunden,
obwohl sich wirklich viel in der Stadt verändert hat aber irgendwie bleibt doch
vieles gleich. Es war sehr schön dort Tee zu trinken, die Einrichtung ist noch
immer die gleiche und zum Glück auch der Besitzer, obwohl ich es größer in
Erinnerung hatte. Nachdem ich aber eine Weile dort gesessen habe, hat sich die
Größe und auch alles andere meinen Erinnerungen angepasst oder umgekehrt.
Als ich vor neun Jahre
das erste Mal in Korea war, wurde gerade die Cheonggyecheon-ro, die aus einer
zweietagigen Autostraße bestand, zurückgebaut und der darunterliegende kleine
Fluss wieder ans Tageslicht geholt, mit Flanierstrecke am Fluss entlang. Ein
Jahr später war ich zur Eröffnung dieser neuen Straße dort und nun, nach acht
Jahren, ist diese Flanierstrecke mit hohen Gräsern und Bäumen bewachsen und
immer noch sehr beliebt. Und ganz im Gegenteil zu dem, wie es in Berlin wäre,
total sauber, ohne Graffiti und alle elektrischen Anlagen funktionieren noch.
Allerdings wo Reichtum und Jugend ist gibt auch und oft im krassen gegensatz das Gegenteil.
Allerdings wo Reichtum und Jugend ist gibt auch und oft im krassen gegensatz das Gegenteil.
![]() |
| Leider gibt es auch zu viele Menschen, die nicht am Wohlstand teilhaben. |





