Samstag, 16. Juli 2011

mein letzter Tag in Japan 2011



Die letzte Stunde in Nagoya durfte ich mit Masami und Yuko verbringen, die mich zum Bus brachten und mich um Mitternacht verabschiedeten. Danach folgte nur noch die Rückreise mit ein bisschen Stress am Flughafen, da ich statt 35, 45 kg Gepäck hatte aber auch das wurde irgendwie geregelt.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Sumofest

13. Juli, Nagoya

Alljährlich findet in Nagoya das Sumofestival statt.
Der Sumosport ist in Japan eigentlich sehr beliebt, allerdings schwinden die Besucherzahlen schon seit einigen Jahren. Die Ticketpreise sind von ca. 30 bis 120 Euro.
In diesem Jahr gab es einen großen Skandal, da einige Betrügerein aufgedeckt wurden. Es gab Vorfälle, dass der Sieger vor dem Kampf festgelegt wurde und dass sich Sumokämpfer an den Wetten beteiligten, obwohl dies nicht gestattet ist. Scheinbar gibt es im heutigen Sport im allgemeinen den Hang, nur noch nach dem Geld zu schauen und das sportliche Ziel dabei aus den Augen zu verlieren.




   


Die Spitzenkämpfer im Sumosport. Der Champion des Sumosports präsentiert sich.




Vor dem Kampf gibt es eine langwierige Vorbereitung. Für Nichtkenner, wie ich es bin ist es schwer zu verstehen, warum der Kampf nicht beginnt.
Der eigentliche Kampf ist meist kürzer als die Vorbereitung.


Der Kampf.







   


Die Spitzenkämpfer im Sumosport. Der Champion des Sumosports präsentiert sich.




Tee in Kyoto

10. Juli, Kyoto

Teezeremoniestudentinen zeigen ihr Gelerntes vor einem Publikum in einem traditionellen Teehaus.




Modernes Teehaus in Kyoto mit einem wunderbaren auch wenn etwas langsamen Service.
Wer hier Tee trinken möchte sollte sich Zeit mitbringen.



Donnerstag, 7. Juli 2011

2 Teehäuser in Kanazawa

6. Juli, Kanazawa
Zum Ende unserer Tour besuchten wir noch 2 sehr unterschiedliche Teehäuser in Kanazawa.







Moderner Teeraum im Museum "Le Musée de H" in Kanasawa.




Eisenkannen

5. Juli

Diese 170 Jahre alte Eisenkannenfabrik hat mich sehr beeindruckt. Von der Strasse aus sieht man nur einen kleinen Laden aber im Hintergrund werden die Eisenkannen von Hand gegossen und bearbeitet.



Morioka Amachafarm

4. Juli in Morioka

Amacha ist kein Tee im Sinne des Grünen Tees. Amacha ist eine Pflanze, die wie Stevia, ein Vielfaches mehr an Süße hat als Zucker.
In Morioka trafen wir einen Arachabauern mit seiner Schwiegertochter und deren Kindern, die sehr aufgeschlossen und lustig waren.





Montag, 4. Juli 2011

von Uji nach Sendai


3. Juli Sendai





Nur eine Stunde nördlich von Sendai konnten wir die Ausmaße der Zerstörungskraft des Tsunamis sehen. Die Bilder sagen nichts über den eigentlichen Eindruck aus, der einen überkommt, wenn man mitten in dem von der Natur zerstörten Wohngebiet steht. Es ist schwer sich vorzustellen, dass noch vor ein wenigen Monaten das Leben hier seinen gewohnten Gang ging, Menschen einkauften, mit den Nachbarn schwatzten, Kinder in den Gärten spielten. Und noch schlimmer ist das Gefühl, dass hier in nur wenigen Augenblicken hunderte Menschen umgekommen sind.



Die Aufräumarbeiten im vollen Gange und viele helfen vor Ort, der verseuchten Stadt wieder ein normales Gesicht zu geben. 
Am Abend haben wir dann eine Familie getroffen, die sich glücklicherweise rechtzeitig auf einen nahen Hügel retten konnte und dort 10 Tage im Auto campierte, wobei sie die ersten drei Tage kaum etwas zu essen hatten.  

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2. Juli



In Sendai am 2. Juli angekommen, besuchten wir am 3. Juli den Kendo-Verein in Sendai, der wegen der Zerstörung seines eigenen Dojos durch den Tsunami umziehen musste. Der Kontakt entstand durch den „Kendo Kokugikan in Berlin“, der den größten Teil der Spenden aufgebracht und die erste spontane Hilfsaktion mit Herrn Takada angeschoben hat.
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1. Juli
Kapselhotel in Shizuoka.
Das Kapselhotel ist für Geschäftsleute, die nach einem langen Arbeitstag nicht nach Hause fahren können, gedacht, wird gern und häufig genutzt. Oft muss nach schweren Verhandlungen oder Geschäftsgesprächen, selbiges noch begossen werden und das reichlich.
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Teeauktionshalle in Shizuoka; die Auktion unterscheidet sich sehr von der in Uji. Hier in Shizuoka wird direkt mit dem Endabnehmer verhandelt und ein Preis ausgemacht. Des weiteren gibt es Agenten, die in Massen am Morgen in der Stadt zu sehen sind.
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30. Juni 
Aufbruch in den Norden Japans.
Unsere erste Station war Hamamatsu, hier wird in 500-600 Metern Höhe Tee auf sehr traditionelle Art angebaut. Herr ... war so freundlich, uns sein Feld und seine kleine Teefabrik zu zeigen. Die Maschinen werden teilweise noch mit Wasserkraft angetrieben, wie es vor 70 Jahren beim Erbauen dieser Fabrik gedacht war. Von der ersten Ernte des Tees, der mit vielen Helfern per Hand geerntet wird, bis zum Verpacken wird alles vor Ort gemacht.

Sonntag, 26. Juni 2011

Potterytown


23. Juni 11
Besuch der Potterytown, allerdings sind wir nicht im Touristenshop hängen geblieben.
Herr Honsan macht zusammen mit seinem Sohn all seine Waren in Handarbeit.



Bambusgarten



19. Juni
Ausflug in den Bambusgarten in .... mit der Takadafamilie.

In diesem Bambusgarten werden verschiedene Stile von Teehäusern gezeigt. Neben chinesischem Bambus gibt es auch einen nur in diesem Garten wachsenden gelben Bambus, der in jedem zweiten Segment einen grünen Streifen hat.

Teeauktion


14. Juni
Herr Nagatani nimmt mich mit zur Teeauktion. Nun, da die Hauptzeit der ersten Ernte vorbei ist, ist es auch erlaubt, mal einen Besucher mitzubringen.
























Insgesamt geht es sehr ruhig zu, die Tische werden nur in einer Richtung abgeschritten. Es wird betastet und gerochen, die hochpreisigen Tees werden von dem Personal regelmäßig aufgebrüht, der Käufer kann dann mit seinem Löffel probieren. Die Gebote werden auf eine Liste geschrieben und zur Stichzeit abgegeben. Zwei Stunden später erfährt man, bei welchem Tee man der Höchstbietende war und somit den Tee erworben hat.
Manch einem sieht man das Riechen auch nach der Auktion noch an.

Auf dem Hof werden die Sendungen fertig gemacht und ausgefahren.