3. Juli Sendai
Nur eine Stunde nördlich von Sendai konnten wir die Ausmaße der Zerstörungskraft des Tsunamis sehen. Die Bilder sagen nichts über den eigentlichen Eindruck aus, der einen überkommt, wenn man mitten in dem von der Natur zerstörten Wohngebiet steht. Es ist schwer sich vorzustellen, dass noch vor ein wenigen Monaten das Leben hier seinen gewohnten Gang ging, Menschen einkauften, mit den Nachbarn schwatzten, Kinder in den Gärten spielten. Und noch schlimmer ist das Gefühl, dass hier in nur wenigen Augenblicken hunderte Menschen umgekommen sind.
Die Aufräumarbeiten im vollen Gange und viele helfen vor Ort, der verseuchten Stadt wieder ein normales Gesicht zu geben.
Am Abend haben wir dann eine Familie getroffen, die sich glücklicherweise rechtzeitig auf einen nahen Hügel retten konnte und dort 10 Tage im Auto campierte, wobei sie die ersten drei Tage kaum etwas zu essen hatten.
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2. Juli
In Sendai am
2. Juli angekommen, besuchten wir am 3. Juli den Kendo-Verein in Sendai, der
wegen der Zerstörung seines eigenen Dojos durch den Tsunami umziehen musste.
Der Kontakt entstand durch den „Kendo Kokugikan in
Berlin“, der den größten Teil der Spenden aufgebracht und die erste spontane
Hilfsaktion mit Herrn Takada angeschoben hat.
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1. Juli
Kapselhotel
in Shizuoka.
Das Kapselhotel ist für Geschäftsleute, die nach einem langen Arbeitstag
nicht nach Hause fahren können, gedacht, wird gern und häufig genutzt. Oft muss
nach schweren Verhandlungen oder Geschäftsgesprächen, selbiges noch begossen
werden und das reichlich.
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Teeauktionshalle in Shizuoka;
die Auktion unterscheidet sich sehr von der in Uji. Hier in Shizuoka wird
direkt mit dem Endabnehmer verhandelt und ein Preis ausgemacht. Des weiteren
gibt es Agenten, die in Massen am Morgen in der Stadt zu sehen sind.
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30.
Juni
Aufbruch
in den Norden Japans.
Unsere erste
Station war Hamamatsu, hier wird in 500-600 Metern Höhe Tee auf sehr
traditionelle Art angebaut. Herr ... war so freundlich, uns sein Feld und seine
kleine Teefabrik zu zeigen. Die Maschinen werden teilweise noch mit Wasserkraft
angetrieben, wie es vor 70 Jahren beim Erbauen dieser Fabrik gedacht war. Von
der ersten Ernte des Tees, der mit vielen Helfern per Hand geerntet wird, bis
zum Verpacken wird alles vor Ort gemacht.











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