Am letzten Abend mit
meinem Teelehrer und seiner Frau besuchten wir „running Sushi“ mit Shinkansen.
Eine sehr gut gefüllte und große Circlesushibar. Wie überall in Japan, wo sich
viele Menschen treffen, war es viel zu laut. Neben den Geräuschen, die die vielen
Menschen machen, gibt es zusätzlich noch Gongs und Bings ohne Ende.
Es ist für mich immer
wieder erstaunlich, wie in Japan auf engem Raum und ohne viel aufdringlichem
Personal alles so wunderbar funktioniert.
Neben den Sushitellern,
die auf dem Circle an den Tischen vorbeifahren, gibt es über jedem Tisch einen
Bildschirm mit dem kompletten Menü. Über den Touchscreen können die Speisen
oder Getränke bestellt werden, die sich gerade nicht auf dem Laufband befinden
oder von denen man denkt, dass Sie auf Bestellung frischer ankommen. Nach
wenigen Minuten kommt auf einem über dem Laufband befindlichem Gleis, der
Sushishinkansen mit dem Bestellten angefahren und hält genau an dem Tisch, von
dem aus bestellt wurde. Suppen oder Getränke werden von der Bedienung an den
Tisch gebracht.
Des weiterem befindet
sich am Tisch ein Hahn, aus dem kochendes Wasser für den am Platz befindlichen
Pulvertee kommt. Alle Gewürze, die man braucht, sind am Tisch und in Armes Reichweite
befinden sich Plastikschachteln, in die man die vielleicht zuviel bestellten
Speisen mit nach Hause nehmen kann. Alles ist in ausreichender Zahl vorhanden
und lässt keine Wünsche übrig.
Um Kosten zu sparen und
weil ich nicht unbedingt ein Hotelzimmer brauche, habe ich mich in einem
Kapselhotel einquartiert, was eine gute Idee war, denn Isamus Party ging doch
sehr lange und so habe ich nur für wenige Stunden Schlaf in meiner Kapsel
verweilt, da ich um 4 Uhr wieder aufgestanden bin, um am nächsten Tag nach
Taiwan aufzubrechen.
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