Dienstag, 16. April 2013

Am letzten Abend mit meinem Teelehrer und seiner Frau besuchten wir „running Sushi“ mit Shinkansen. Eine sehr gut gefüllte und große Circlesushibar. Wie überall in Japan, wo sich viele Menschen treffen, war es viel zu laut. Neben den Geräuschen, die die vielen Menschen machen, gibt es zusätzlich noch Gongs und Bings ohne Ende.


Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie in Japan auf engem Raum und ohne viel aufdringlichem Personal alles so wunderbar funktioniert.
Neben den Sushitellern, die auf dem Circle an den Tischen vorbeifahren, gibt es über jedem Tisch einen Bildschirm mit dem kompletten Menü. Über den Touchscreen können die Speisen oder Getränke bestellt werden, die sich gerade nicht auf dem Laufband befinden oder von denen man denkt, dass Sie auf Bestellung frischer ankommen. Nach wenigen Minuten kommt auf einem über dem Laufband befindlichem Gleis, der Sushishinkansen mit dem Bestellten angefahren und hält genau an dem Tisch, von dem aus bestellt wurde. Suppen oder Getränke werden von der Bedienung an den Tisch gebracht.




Des weiterem befindet sich am Tisch ein Hahn, aus dem kochendes Wasser für den am Platz befindlichen Pulvertee kommt. Alle Gewürze, die man braucht, sind am Tisch und in Armes Reichweite befinden sich Plastikschachteln, in die man die vielleicht zuviel bestellten Speisen mit nach Hause nehmen kann. Alles ist in ausreichender Zahl vorhanden und lässt keine Wünsche übrig.


Um Kosten zu sparen und weil ich nicht unbedingt ein Hotelzimmer brauche, habe ich mich in einem Kapselhotel einquartiert, was eine gute Idee war, denn Isamus Party ging doch sehr lange und so habe ich nur für wenige Stunden Schlaf in meiner Kapsel verweilt, da ich um 4 Uhr wieder aufgestanden bin, um am nächsten Tag nach Taiwan aufzubrechen.

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